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Die 24 Std. von Le Mans auf YouTube
- Apokalypse in Le Mans - Das Rennen in den Tod, 52:34 Min.
- Le Mans- 100 Years of Passion , 50:29 Min.
- Ford GT40 - 1968 24 Hours of Le Mans, 29:45 Min.
- Le Mans 1965 - Pre Race, 1:27 Min.
- Le Mans 1965 part 2, 6:57 Min.
- Le Mans 1965 part 3, 6:54 Min.
- Le Mans 1953, 13:17 Min.
- Le Mans 1956, 11:58 Min.
- Le Mans 1968, 8:18 Min.
Das Rennen - Le Mans für Anfänger
Wie alles anfing ...
Für alle, die's noch nicht wissen: Es handelt sich bei den 24 Stunden von Le Mans um ein Sportwagenrennen, und zwar um das älteste und größte Rennen dieser Art weltweit. Aber nur von einem Rennen zu sprechen, wäre zu wenig, denn mit der Woodstock-ähnlichen Atmosphäre, die sich da alljährlich im Département Sarthe entwickelt, kommt die Bezeichnung Festival der Sache wohl deutlich näher.
Die 1. Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans fand bereits 1923 statt. Die Idee war, durch ein Rennen, welches auch nachts weiterlief, die Zuverlässigkeit der Autos zu testen. Dabei ging es nicht nur um die Motoren, sondern auch um Zubehörteile wie zum Beispiel die Lichter der Fahrzeuge, deren Entwicklung ja damals noch in den Kinderschuhen steckte. Daran hat sich im Prinzip bis heute nicht allzu viel geändert, denn neben der Schnelligkeit bestimmt noch immer die Zuverlässigkeit den Rennverlauf ganz entscheidend (obwohl die Lichter jetzt in der Regel keine große Rolle mehr spielen...). In der Anfangszeit mussten die Fahrer bei den Boxenstopps ihre Wagen übrigens noch selbst betanken und auch die Reifen wechseln.
Im Jahr 1925 gab es zum ersten Mal den "Le Mans Start" der bis zu seiner Abschaffung im Jahr 1969 ein Markenzeichen des Rennens war: Die Fahrzeuge wurde vor den Boxen aufgereiht und die Fahrer mussten von der gegenüberliegenden Seite zu ihren Autos sprinten und diese selbst starten.
Vorkriegsjahre - Die "Bentley Boys"
Die Vorkriegsjahre wurden von Herstellern wie Bugatti, Alfa Romeo und Bentley dominiert. Insbesondere die Siegesserie der sogenannten "Bentley Boys" in den Jahren 1927 bis 1930 sorgte für viel britisches Interesse an diesem Rennen. Daran hat sich bis heute nicht viel geändert, noch immer stellen die Briten das mit Abstand größte ausländische Zuschauerkontingent, und es kursiert nicht umsonst das Bonmot "Le Mans is a british race, conveniently held in France". Die Bentley Boys waren eine Gruppe reicher britischer Automobilisten, die sich die Zeit in den 20er-Jahren mit Sportwagenrennen vertrieben. Als das Unternehmen Bentley 1925 vor dem Bankrott stand, kaufte Woolf Barnato, einer der Bentley Boys, kurzerhand die Firma, um sie am Leben zu erhalten und um die Bentley-Rennwagen weiter fahren zu können. Die Bentley-Rennwagen zeichneten sich durch großvolumige Motoren und hohes Gewicht aus. Der schärfste Rivale dieser Zeit, Ettore Bugatti, bezeichnete sie einmal spöttisch als die "schnellsten Lastwagen der Welt".
Auf die britische Siegesserie folgte eine italienische Ära: Mit dem legendären Alfa Romeo 8C gewannen Fahrer wie Tazio Nuvolari, Raymond Sommer und Luigi Chinetti 4 Jahre hintereinander von 1931 bis 1934. Im Jahr 1936 wurde das Rennen dann erstmals abgesagt, denn Frankreich wurde von Unruhen und Streiks heimgesucht. Ausgelöst durch den Spanischen Bürgerkrieg kam auch die Industrie in Frankreich fast zum Stillstand und ca. fünf Millionen Werktätige befanden sich im Sommer 1936 im Ausstand. Von 1940 bis 1948 gab es dann aufgrund des zweiten Weltkrieges und der Folgen ebenfalls keine Rennen in Le Mans.
Nach dem Krieg - Jaguar, Mercedes, Ferrari - Die Katastrophe von 1955
Nach Wiederaufnahme der Rennen im Jahr 1949 waren es zunächst Marken wie Ferrari, Mercedes und Jaguar, die den Ton angaben. Le Mans ist in dieser Zeit leider auch durch den größten Unfall in der Geschichte des Motorsports bekannt geworden. Während des Rennens im Jahr 1955 touchierte der Werks-Mercedes des Franzosen Pierre Levegh auf der Start- und Zielgeraden den Austin Healey von Lance Macklin. Levegh selbst wurde, wie spätere Dokumentationen aufgeklärt haben, zu diesem Manöver gezwungen weil ihn wiederum der spätere Sieger des Rennen, der Engländer Mike Hawthorn, abgedrängt hatte. Levegh's Mercedes hob ab und flog in die Zuschauerränge, dabei wurden er selbst und über 80 Zuschauer getötet und es gab Hunderte von Verletzten. Dieser Unfall hatte weltweit große Auswirkungen auf den Motorsport, so sind z.B. in der Schweiz bis zum heutigen Tag Rundstreckenrennen verboten. Nach dieser Katastrophe zog sich Mercedes Benz aus dem Motorsport zurück, und es dauerte über 30 Jahre, bis man die Autos mit dem Stern wieder in Le Mans am Start sah.
Die 60er Jahre: Ford gegen Ferrari
1962 wollte Henry Ford II in die internationale Sportwagenszene einsteigen, weil er sich von dem zu jener Zeit immer populärer werdenden Langstreckenrennen in Le Mans einen hohen Werbewert für die eigenen Autos versprach. Damals galt noch das Motto "Win on Sunday, sell on Monday.". Um möglichst schnell siegfähig zu sein, wollte Ford einfach die Firma Ferrari komplett kaufen und die ersten Verhandlungen verliefen vielversprechend. Allerdings überlegte es sich Enzo Ferrari dann doch in letzter Minute anders. Ziemlich erbost und quasi als Vergeltung beschloss Henry Ford, ein eigenes Sportprogramm aufzubauen und Ferrari auch bei den 24 Stunden von Le Mans zu schlagen.
Eigens zu diesem Zweck wurde der legendäre Ford GT40 entwickelt. Nach zwei erfolglosen Versuchen in den Jahren 1964 und 1965 gelang 1966 endlich der ersehnte Sieg gegen Ferrari. Henry Ford II reiste höchstpersönlich nach Frankreich, um seine Autos zu einem fotogenen 1-2-3 Ziel-Einlauf zu arrangieren. In der Folge erzielte Ford noch 3 weitere Siege mit dem GT40.
1969 gab es das knappste Le Mans Finish aller Zeiten, mit gerade mal 100 Metern Abstand zwischen dem siegreichen Ford GT40 von Jacky Ickx und Jackie Oliver vor dem Porsche 908 von Hermann und Larrousse. Das gleiche Jahr bedeutet aber auch das Ende des berühmten Le-Mans-Starts. Wie viele seiner Kollegen fand der Belgier Jacky Ickx diesen Start zu gefährlich und bummelte demonstrativ langsam zu seinem Rennwagen. Er kam so zwar erst als letzter vom Start weg, gewann aber trotzdem. Seitdem gibt es eine Einführungsrunde mit anschließendem fliegendem Start.
Die 70er Jahre: Matra, Renault und Porsche
In den 70er-Jahren waren zur Freude der französischen Zuschauer einheimische Autos sehr erfolgreich, mit 3 Matra-Siegen in Folge von 1972 bis 1974 (mit dem Lokalmatador Henri Pescarolo) sowie einem Renault-Sieg 1978. Im Jahr 1972 schaffte es der Engländer Graham Hill, sich als erster und bisher einziger Fahrer sich die sogenannte Triple-Crown des Motorsports aufzusetzen: Dazu muss ein Fahrer in Indianapolis, Monaco und Le Mans gewinnen.
Im gleichen Jahrzehnt nahm auch die Erfolgsstory von Porsche in Le Mans ihren Anfang. Und ab 1977 durften die Teams 3 Fahrer pro Auto einsetzen, bis dahin waren nur 2 Piloten erlaubt.
Deutsche Dominanz
Der erfolgreichste Hersteller in den letzten 5 Jahrzehnten ist Porsche mit insgesamt 19 Le-Mans-Gesamtsiegen zwischen 1970 und 2017, angefangen hat es mit dem legendären Porsche 917. Dicht dahinter liegt eine weitere deutsche Marke, Audi, mit 13 Siegen zwischen 2000 und 2014. Bemerkenswert aus deutscher Sicht waren vor allem die Jahre 2014 und 2015, als ein großer Konzern (Volkswagen) zwei seiner Marken gegeneinander im Kampf um den Gesamtsieg antreten ließ: Porsche und Audi.
Erfolgreichster Fahrer für die Stuttgarter ist Jackie Ickx, der alleine 4 seiner 6 Le-Mans-Siege mit Porsche-Fahrzeugen errang. Gleichzeitig produzierte Porsche den wohl langlebigsten Sportwagen in der Le Mans Geschichte, den Typ 956/962, mit dem das Werk, aber auch einige Privatteams von 1982 bis 1987 in Serie gewannen, ein weiterer Sieg kam 1994 dazu. Mercedes (1989) und Jaguar (1988, 1990) polierten zwischenzeitlich mit einem bzw. zwei Siegen früheren Glanz wieder auf. Ein ähnlich langlebiges Fahrzeug war der Audi R8, mit dem die Ingolstädter zwischen 2000 und 2005 insgesamt 5 Siege erzielten.
1993 gab es einen großen Einschnitt: Die damalige, auf dem Gruppe C-Reglement basierende Sportwagenweltmeisterschaft, wurde eingestellt und der Veranstalter in Le Mans (A.C.O.) war ab sofort auf sich allein gestellt und entwickelte sein eigenes Reglement. Der Marketingwert des Rennens war zu dieser Zeit aber bereits so hoch, das die Autowerke dem Veranstalter zunächst weiterhin die Treue hielten: Porsche, Toyota, später auch BMW und Mercedes waren in den 90er-Jahren dabei und es wurden komplette Autos nur für dieses eine Rennen im Jahr Jahr und nach diesem speziellen Reglement entwickelt.
1999 gab es das letzte große Duell zwischen Toyota, BMW und Mercedes um den Gesamtsieg, bevor diese Werke dann alle in die Formel 1 wechselten. Danach wurde es von 2000 bis 2006 etwas monoton. In dieser Zeit dominierte der VAG Konzern mit seinen Marken Audi (5 Siege) und Bentley (1 Sieg) ohne ernsthafte Konkurrenz das Geschehen.
Die Neuzeit - Diesel und Hybrid - Die Werke kehren zurück
Nach der Rückkehr von Peugeot im Jahr 2007 sah es dann bezüglich der Spannung wieder deutlich besser aus. Im Jahr 2009 konnten sich die Franzosen gegen die Ingolstädter durchsetzen und im Jahr 2011 erlebten wir eines der knappsten Ergebnisse aller Zeiten, als der siegreiche Audi mit gerade mal 13 Sekunden Vorsprung vor dem Zweitplatzierten Peugeot durchs Ziel ging. Leider verschwand Peugeot dann Anfang 2012 aus wirtschaftlichen Gründen von der Bildfläche, aber zeitgleich engagierte sich das Toyota-Werk erneut - man hatte mit Le Mans immer noch eine Rechnung offen.
Nachdem Audi bereits seit 2006 in Le Mans mit Dieselfahrzeugen unterwegs war (Peugeot setzte ab 2007 auch einen Diesel ein) , kam im Jahr 2011 eine weitere, zumindest für die Rennstrecke neue Technologie zum Einsatz: Hybrid. Vorreiter war wieder einmal Audi, die im Jahre 2012 mit 4 Fahrzeugen antraten: 2 Diesel-Hybrid und 2 konventionelle Diesel-Renner. Man wollte festzustellen, welches Konzept das bessere war: Der Hybrid siegte deutlich. Seit dem Jahr 2012 gibt es mit der World Endurance Championship (WEC) wieder eine von der FIA sanktionierte Sportwagenweltmeisterschaft.
Ab 2014 war auch Porsche wieder dabei und konnte von 2015 bis 2017 prompt 3 Gesamtsiege feiern. 2015 kam Nissan dazu, die sich allerdings nach einer katastrophalen Vorstellung sofort wieder verabschiedeten. Nach dem Rückzug von Audi (2016) und Porsche (2017) war von 2018 - 2022 nur noch Toyota als großer Hersteller in der Top-Kategorie aktiv. Im Jahr 2021 wurde das Hypercar-Reglement eingeführt und dies erweist sich derzeit als großer Erfolg. Nach eher mühseligen Start kommt es seit 2023 zu einer regelrechten Herstellerschwemme, im Jahr 2024 waren 9 verschiedene Marken in der Topkategorie am Start.
Die Fahrer
Hermann Lang, Phil Hill, Bruce McLaren, Jacky Ickx, Graham Hill, Jochen Rindt, in der Siegerliste finden sich viele große Namen, vor allem in den 60er- und 70er-Jahren, als es für Grand-Prix-Rennfahrer durchaus noch üblich war, zusätzlich Sportwagenrennen zu bestreiten. Dies hat sich in den letzten 3 Jahrzehnten geändert, denn im Zeitalter der Exklusiv-Verträge sowie häufiger Überschneidungen mit dem Formel-1-Kalender sieht man leider nur noch selten aktive Grand Prix Fahrer in Le Mans - Nico Hülkenberg (2015) und Fernando Alonso (2018) waren Ausnahmen.
Das Rennen in Le Mans bringt aber auch regelmäßig talentierte Nachwuchspiloten ins Rampenlicht: Fahrer wie Michael Schumacher, Mark Webber, David Coulthard, Alan McNish und Alexander Wurz haben sich in Le Mans schon vor ihrem Einstieg in die Formel 1 erste Lorbeeren verdient, Alexander Wurz wurde 1996 mit 22 Jahren der jüngste Le Mans Sieger aller Zeiten. Rekordhalter bei den Gesamtsiegen ist zurzeit der Däne Tom Kristensen mit 9 Gesamtsiegen, gefolgt von Jacky Ickx, Belgien, mit 6 und Derek Bell, England, Frank Biela, Deutschland und Emanuele Pirro, Italien mit je 5 Siegen.
Für professionelle Rennfahrer sind Le Mans und die Sportwagenweltmeisterschaft eine der attraktivsten Serien: Über 50 Piloten verdienten z.B. im Jahr 2015 bei den Werksteams der Protoytpen- und GTE-Klasse gutes Geld. Das sind eine Menge mehr Fahrer, als in anderen Serien wie z. B. der Formel 1. Zwar erhält niemand die verrückten Summen, die einem Hamilton oder Verstappen in der F1 gezahlt werden, aber hohe 6-stellige Jahresgehälter sind ja auch nicht zu verachten.
Aussicht
Le Mans ist nach wie vor das unumstrittene, weltweite Highlight jeder Sportwagensaison. Der Gewinn der Langstreckenweltmeisterschaft findet in der Öffentlichkeit bei weitem nicht die Beachtung wie ein Gesamtsieg in Le Mans - es wird auch künftig das dominierende Rennen sein. Und über 300.000 Zuschauer sprechen eine deutliche Sprache!
Alle Sieger seit 1923
Jahr | Fahrzeug | Fahrer (Nationalität) | ||
1923 | Chenard & Walcker | André Lagaché (F), René Leonard (F) | ||
1924 | Bentley 3-Litre | John Duff (GB), Francis Clement (GB) | ||
1925 | La Lorraine | Gérard De Courcelles (F), André Rossignol (F) | ||
1926 | La Lorraine | Robert Bloch (F), André Rossignol (F) | ||
1927 | Bentley 3-Litre | Dudley Benjafield (GB), Sammy Davis (GB) | ||
1928 | Bentley 4.5 | Woolf Barnato (GB), Bernard Rubin (GB) | ||
1929 | Bentley Six Speed | Woolf Barnato (GB), Sir Henry Birkin (GB) | ||
1930 | Bentley Six Speed | Woolf Barnato (GB), Glen Kidston (GB) | ||
1931 | Alfa Romeo 8C-2300sc | Earl Howe (GB), Sir Henry Birkin (GB) | ||
1932 | Alfa Romeo 8C-2300sc | Raymond Sommer (F), Luigi Chinetti (I) | ||
1933 | Alfa Romeo 8C-2300sc | Raymond Sommer (F), Tazio Nuvolari (I) | ||
1934 | Alfa Romeo 8C-2300sc | Luigi Chinetti (I),Phillipe Etancelin (F) | ||
1935 | Lagonda M45R | J.S. Hindmarsh (GB), Louis Fontes (RA)* | ||
1936: Rennen wurde abgesagt | ||||
1937 | Bugatti S7Gsc | Jean-Pierre Wimile (F), Robert Benoist (F) | ||
1938 | Delhaye 135M | Eugène Chaboud (F), Jean Tremoulet (F) | ||
1939 | Bugatti S7Gsc | Jean-Pierre Wimile (F), Pierre Veyron (F) | ||
1940-1948: Rennen wurden abgesagt | ||||
1949 | Ferrari 166MM | Luigi Chinetti (USA), Lord Selsdon (GB) | ||
1950 | Talbot-Lago | Louis Rosier (F), Jean-Louis Rosier (F) | ||
1951 | Jaguar C-Type | Peter Walker (GB), Peter Whitehead (GB) | ||
1952 | Mercedes-Benz 300SL | Hermann Lang (D), Fritz Reiss (D) | ||
1953 | Jaguar C-Type | Tony Rolt (GB), Duncan Hamilton (GB) | ||
1954 | Ferrari 375 | Juan Froilan Gonzales (RA), Maurice Trintignant (F) | ||
1955 | Jaguar D-Type | Mike Hawthorn (GB), Ivor Bueb (GB) | ||
1956 | Jaguar D-Type | Ron Flockhart (GB), Ninian Sanderson (GB) | ||
1957 | Jaguar D-Type | Ron Flockhart (GB), Ivor Bueb (GB) | ||
1958 | Ferrari 250TR58 | Olivier Gendebien (B), Phil Hill (USA) | ||
1959 | Aston Martin DBR1 | Caroll Shelby (USA), Roy Salvadori (GB) | ||
1960 | Ferrari 250TR59/60 | Olivier Gendebien (B), Paul Frère (B) | ||
1961 | Ferrari 250TR61 | Olivier Gendebien (B), Phil Hill (USA) | ||
1962 | Ferrari 250P | Olivier Gendebien (B), Phil Hill (USA) | ||
1963 | Ferrari 250P | Ludovico Scarfiotti (I), Lorenzo Bendini (I) | ||
1964 | Ferrari 275P | Jean Guichet (F), Nino Vaccarella (I) | ||
1965 | Ferrari 250LM | Jochen Rindt (A), Masten Gregory (USA) | ||
1966 | Ford GT40 Mk II | Chris Amon (NZ), Bruce McLaren (NZ) | ||
1967 | Ford GT40 Mk IV | Dan Gurney (USA), A.J. Foyt (USA) | ||
1968 | Ford GT40 | Pedro Rodriguez (MX), Lucien Bianchi (B) | ||
1969 | Ford GT40 | Jacky Ickx (B), Jackie Oliver (GB) | ||
1970 | Porsche 917 | Hans Hermann (D), Richard Attwood (GB) | ||
1971 | Porsche 917 | Helmut Marko (A), Gijs van Lennep (NL) | ||
1972 | Matra-Simca MS670 | Henri Pescarolo (F), Graham Hill (GB) | ||
1973 | Matra-Simca MS670B | Henri Pescarolo (F), Gérard Larousse (F) | ||
1974 | Matra-Simca MS670B | Henri Pescarolo (F), Gérard Larousse (F) | ||
1975 | Mirage-Ford M8 | Jacky Ickx (B), Derek Bell (GB) | ||
1976 | Porsche 936 | Jacky Ickx (B), Gijs van Lennep (NL) | ||
1977 | Porsche 936 | Jacky Ickx (B), Jurgen Barth (D), Hurley Haywood (USA) | ||
1978 | Renault-Alpine A442 | Jean-Pierre Jaussaud (F), Didier Pironi (F) | ||
1979 | Porsche 935 | Klaus Ludwig (D), Bill Whittington (USA), Don Whittington (USA) | ||
1980 | Rondeau-Ford M379B | Jean-Pierre Jausxaud (F), Jean Rondeau (F) | ||
1981 | Porsche 936-81 | Jacky Ickx (B), Derek Bell (GB) | ||
1982 | Porsche 956-82 | Jacky Ickx (B), Derek Bell (GB) | ||
1983 | Porsche 956-83 | Vern Schuppan (AUS), Hurley Haywood (USA), Al Holbert (USA) | ||
1984 | Porsche 956B | Klaus Ludwig (D), Henri Pescarolo (F) | ||
1985 | Porsche 956B | Klaus Ludwig (D), Paolo Barilla (I), "John Winter" (D) | ||
1986 | Porsche 962C | Derek Bell (GB), Hans Stuck (D), Al Holbert (USA) | ||
1987 | Porsche 962C | Derek Bell (GB), Hans Stuck (D), Al Holbert (USA) | ||
1988 | Jaguar XJR-9LM | Johnny Dumfries (GB), Jan Lammers (NL), Andy Wallace (GB) | ||
1989 | Sauber-Mercedes C9 | Jochen Mass (D), Stanley Dickens (S), Manuel Reuter (D) | ||
1990 | Jaguar XJR-12 | Martin Brundle (GB), John Nielsen (DK), Price Cobb (USA) | ||
1991 | Mazda 787B | Johnny Herbert (GB), Bertrand Gachot (B), Volker Weidler (D) | ||
1992 | Peugeot 905 | Derek Warwick (GB), Yannick Dalmas (F), Mark Blundell (GB) | ||
1993 | Peugeot 905B | Geoff Brabham (AUS), Eric Helary (F), Christophe Bouchut (F) | ||
1994 | Dauer Porsche 962LM | Yannick Dalmas (F), Hurley Haywood (USA), Mauro Baldi (I) | ||
1995 | McLaren F1 GTR | Yannick Dalmas (F), J.J. Lehto (SF), Masanori Sekiya (J) | ||
1996 | Porsche WSC95 | Manuel Reuter (D), Alex Wurz (A), Davy Jones (USA) | ||
1997 | Porsche WSC95 | Michele Alboreto (I), Stefan Johannson (S), Tom Kristensen (DK) | ||
1998 | Porsche 911 GT1 | Allan McNish (GB), Stéphane Ortelli (F), Laurent Aiello (F) | ||
1999 | BMW V12 LMR | Yannick Dalmas (F), Jo Winkelhock (D), Pierluigi Martini (I) | ||
2000 | Audi R8 | Frank Biela (D), Tom Kristensen (DK), Emanuele Pirro (I) | ||
2001 | Audi R8 | Frank Biela (D), Tom Kristensen (DK), Emanuele Pirro (I) | ||
2002 | Audi R8 | Frank Biela (D), Tom Kristensen (DK), Emanuele Pirro (I) | ||
2003 | Bentley EXP Speed 8 | Rinaldo Capello (I), Tom Kristensen (DK), Guy Smith (GB) | ||
2004 | Audi R8 | Rinaldo Capello (I), Tom Kristensen (DK), Seiji Ara (J) | ||
2005 | Audi R8 | Tom Kristensen (DK), JJ Lehto (SF), Marco Werner (D) | ||
2006 | Audi R10 | Frank Biela (D), Marco Werner (D), Emanuele Pirro (I) | ||
2007 | Audi R10 | Frank Biela (D), Marco Werner (D), Emanuele Pirro (I) | ||
2008 | Audi R10 | Rinaldo Capello (I), Allan McNish (GB), Tom Kristensen (DK) | ||
2009 | Peugeot 908 | David Brabham (AU), Marc Gene (E), Alexander Wurz (A) | ||
2010 | Audi R15 TDI Plus | Mike Rockenfeller (D), Timo Bernhard (D), Romain Dumas (F) | ||
2011 | Audi R18 TDI | André Lotterer (D), Marcel Fässler (CH), Benoît Tréluyer (F) | ||
2012 | Audi R18 e-tron quattro | André Lotterer (D), Marcel Fässler (CH), Benoît Tréluyer (F) | ||
2013 | Audi R18 e-tron quattro | Tom Kristensen (DK), Loïc Duval (F), Allan McNish (GB) | ||
2014 | Audi R18 e-tron quattro | André Lotterer (D), Marcel Fässler (CH), Benoît Tréluyer (F) | ||
2015 | Porsche 919 Hybrid | Earl Bamber (NZ), Nick Tandy (GB), Nico Hülkenberg (DE) | ||
2016 | Porsche 919 Hybrid | Marc Lieb (DE), Romain Dumas (FR), Neel Jani (CH) | ||
2017 | Porsche 919 Hybrid | Timo Bernhard (D), Brendon Hartley (NZ), Earl Bamber (NZ) | ||
2018 | Toyota TS050 Hybrid | Sébastien Buemi (CH), Kazuki Nakajima (JP), Fernando Alonso (ES) | ||
2019 | Toyota TS050 Hybrid | Sébastien Buemi (CH), Kazuki Nakajima (JP), Fernando Alonso (ES) | ||
2020 | Toyota TS050 Hybrid | Sébastien Buemi (CH), Kazuki Nakajima (JP), Brendon Hartley (NZ) | ||
2021 | Toyota GR010 Hybrid | Mike Conway (GB), Kamui Kobayashi (JP), José María López (AR) | ||
2022 | Toyota GR010 Hybrid | Sébastien Buemi (CH), Ryo Hirakawa (JP), Brendon Hartley (NZ) | ||
2023 | Ferrari 499P | Alessandro Pier Guidi (IT), James Calado (GB), Antonio Giovanazzi (IT) | ||
2024 | Ferrari 499P | Antonio Fuoco (IT), Miguel Molina (ES), Nicklas Nielsen (DK) |